Zum Nachdenken.
Bazillen der Seele.
Angst
vor Krankheit schwächt die Abwehrkraft
des Körpers, führt zu abnormer Darmfunktion
(Diarrhoe =
Durchfall). In sich ruhende, angstfreie, selbstsichere, gefestigte
Naturen sind immun gegen geistige
Krankheitserreger.
Furcht
und Schrecken
zerstören die roten Blutkörperchen, lassen das
Gesicht erbleichen, weil sich die Kapillaren verengen.
Atem und Kreislauf geraten ins Stocken. Manche sind „starr
vor Schreck“. Besonders innig sind die
leiblich-seelischen Zusammenhänge bei Magen- und
Zwölffingerdarmgeschwüren.
Unzufriedenheit
Es ist erwiesen, dass 90% der Ulcus-Duodeni-Erkrankungen
(Zwölffingerdarmgeschwür) auf unbefriedi-
gende Berufsarbeit zurück zu führen sind...
Aufregungen
und Anstrengungen
zeigen sich körperlich in Form von Schweisssekretion. Bei
Belastungssituationen ändert sich die
Zusammensetzung des Bluts.
Kummer
und Sorgen
können den Zusammenbruch der Widerstandskraft im Organismus
zur Folge haben, so dass Funktions-
krankheiten auftreten können. Es ist durch Experiment
erwiesen, dass der Blutdruck von 120Hg normal,
zum Beispiel bei Gesprächen über den gefallenen Sohn
auf 300Hg anstieg.
Zorn
und Wut
beschleunigen den Herzschlag, der Blutdruck wird erhöht und
die Durchblutung der Gefässe wird gestört
(z.B. Zornesröte).
Ärger
erzeugt Gift im Blut und verbraucht mehr Energie als 2 Tage
Schwerarbeit und führt zu Verdauungs-
störungen. Die Herzkranzgefässe verengen sich...
Hass
bewirkt nervöse Schwäche, stört die
Herzfunktion, führt zu Ruhelosigkeit, verbraucht die
Lebenskraft.
Neid
verursacht Minderwertigkeitsgefühle, schadet der Leber.
Eifersucht
und Verdruss
haben negative Wirkungen auf die Galle.
Wer sich diesen Seelengiften
hingibt, schadet seiner Gesundheit und seiner Lebensfreude. Wir wirken
solch giftigen geistigen Bazillen entgegen durch Ablenkung und Umstimmung, in
dem wir uns positiven
Gedanken und Vorstellungen
zuwenden, die in uns positive Gefühle aufleben
lassen.
Der Körper und
Volksweisheiten.
Die geistig-seelischen
Einflüsse auf unseren Leib und unser Leben sind unbestritten. Auch die Volks-
weisheit kennt die psychogenen Wirkungen auf den Körper.
„Es
schnürt einem die Kehle zu“ bei psychischen
Belastungen.
„Es
kriecht einem etwas über die Leber“, „es
geht an die Nieren“, vor lauter Ärger
„läuft die Galle über“,
„da bleibt einem die Spucke weg“. Ein
ungelöstes Problem kann einem „schwer im Magen
liegen“.
Es ist eine allgemeine
Erfahrung der Kriminalpolizei, dass bei Delinquenten beim
Verhör „der Mund
austrocknet“. Aber auch umgekehrt: Bei köstlichen
Speisen „läuft einem das Wasser im Mund
zusammen“. Die appetitliche Vorstellung einer guten Speise
bewirkt die Sekretion der Speicheldrüsen,
so wie bei Liebeskummer die Sekretion des Magens versagt und
Appetitlosigkeit die Folge ist.
Wir sehen daraus, sowohl Gesundheit und Wohlbefinden als auch Krankheit
und Missgefühl können ihre
Ursachen in den Gedanken und geistigen Vorstellungen haben.
Seele - Körper - Lebensart.
Diese Dreierkombination ist der
Schlüssel zu Gesundheit und Zufriedenheit. Sie ist genau so
einmalig
wie jeder
Mensch mit seinem ureigenen Charakter,
seinem individuellen bisherigen Leben sowie seinen
anerzogenen Verhaltensweisen. Besonders diesem Umstand - –
der Individualität – - schenke ich grösste
Beachtung. Viele Menschen hören nicht gern, wenn ihnen ein
Aussenstehender aufzeigt, was sie an ihrer
bisherigen Lebensweise ändern sollten. Die meisten
Gründe für physische Fehlfunktionen (oder
Krankheiten/Schmerzen) sind in solchen Angewohnheiten und
Verhaltensmustern zu finden. Ich zeige
Ihnen auf, dass Sie Ihre Gesundheit zu einem sehr grossen Teil somit
selber beeinflussen können.
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