Altbewährtes
jetzt wieder neu entdeckt…
Kolloidales
Silber gilt als traditionelles Mittel mit einem überraschend breiten
Anwendungsbereich, ist dabei leicht anzuwenden und ohne gravierende
Nebenwirkungen. Die lateinische Bezeichnung ist argentum colloidale. Andere
deutsche Bezeichnungen dafür sind Silberkolloid, Kolloidales elementares
Silber, Silberwasser oder Silbersol. Ein Kolloid ist die Vermengung von
mindestens zwei Stoffen unterschiedlichen Aggregatzustands (Silber = fest,
Wasser = flüssig), wobei sich die Stoffe nicht auflösen.
Kolloidales Silber ist besonders fein in Wasser verteiltes elementares
Silber. Es ist keine Lösung von Silberverbindungen (Silbersalzen) in Wasser,
sondern ein Kolloid. Die Grösse der Silberpartikel beträgt 0,001 bis 0,015µm
(1µm = ein Millionstel Meter / 0,001µm = 1 Nm).
Silbermetall wird allgemein zu medizinischen und hygienischen Zwecken bereits
seit über 4000 Jahren angewendet (Hippokrates, Avicenna, Paracelsus, Hildegard
von Bingen). Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird Silber in der besonderen Form
eines Kolloids hergestellt und angewendet. Es geriet jedoch im letzten
Jahrhundert in Vergessenheit. Jetzt rückt kolloidales Silber wegen den überaus
positiven Eigenschaften wieder verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses.