Kolloidales
Silber wird eingesetzt bei Menschen, Tieren und Pflanzen.
Für die
systematische Anwendung muss kolloidales Silber z.B. oral eingenommen werden.
Dabei empfiehlt es sich allerdings, die Flüssigkeit nicht sofort
herunterzuschlucken, sondern sie zunächst einige Sekunden lang unter der Zunge
zu behalten. Dadurch wird ein Teil des kolloidalen Silbers vom Körper bereits
über die Mundschleimhaut aufgenommen. So kann verhindert werden, dass im Darm
möglicherweise einige der für die Verdauung wichtigen Bakterien abgetötet
werden.
- Die orale Anwendung
empfehlen einige Ärzte beispielsweise bei Parasiten- und Hefepilzbefall
(Candida), chronischer Müdigkeit und bei Bakterien- und Virusinfektionen,
aber auch bei vielen anderen Erkrankungen. Kolloidales Silber sollte
niemals gleichzeitig mit Vitamin C oder mit anderen Produkten vermischt
werden. Nehmen Sie zum Beispiel morgens auf nüchternen Magen unverdünntes
kolloidales Silber und nach dem Frühstück Vitamin C oder andere Produkte.
- Bei Erkrankungen des Mund-
und Rachenraums (Zahnfleischentzündungen, Erkältungen usw.) ist es sinnvoll,
mit unverdünntem kolloidalem Silber zu gurgeln und zu spülen.
- Soll kolloidales Silber im
Dickdarm wirksam werden, muss es möglichst schnell mit viel Wasser
getrunken werden, damit es nicht vorher schon vollständig resorbiert wird.
Anschliessend kann es sinnvoll sein, die Darmflora durch Joghurt o.ä.
wieder zu regenerieren.
- Da kolloidales Silber selbst
bei empfindlichen Geweben wie den Augen keine Reizung hervorruft, ist es
als " Erste-Hilfe Spray " bei Schnittwunden, Entzündungen,
Verbrennungen und Insektenstichen unverdünnt verwendbar. Je nach Situation
sprüht man das Silberwasser direkt auf, tupft mit Watte oder reibt es ein.
- Pflanzen können
gegen Parasiten und Krankheiten (z.B. Blattläuse, Mehltau) mit kolloidalem
Silber besprüht werden. Auch kann es ins Giesswasser (und für
Schnittblumen in die Vase) getan werden.
Dosierung
Die
gängigen Dosierungen reichen von 1 Teelöffel mit 5 ppm (parts per million) bis
hin zu mehrere Gläser voll mit 25 ppm pro Tag. Man kann bei der Dosierung des kolloidalen Silbers
in etwa sagen: viel hilft viel. Wenn viele Bakterien zu einer hochakuten
Erkrankung führen, braucht man auch relativ viel kolloidales Silber, um all
diese Bakterien abtöten zu können.
Bei einer
aktuen Mandelentzündung oder Blasenentzündung wäre eine sinnvolle Dosierung
also beispielsweise: ein bis drei Gläser voll mit 25 ppm kolloidales Silber.
Zur
Vorbeugung oder für chronische Erkrankungen eingenommenes kolloidales Silber
dosiert man hingegen meistens deutlich geringer, also beispielsweise: ein
Teelöffel täglich mit 5 bis 15 ppm kolloidales Silber.
Durchschnittliche
Dosierung zur Vorbeugung oder bei chronischen Beschwerden (orale Anwendung, 2-3 Mal pro Tag)
nach Körpergewicht (Menschen und Tiere):
| Körpergewicht |
|
Dosierung |
|
|
|
5-12 kg
12-35 kg
35-50 kg
50-60 kg
60-70 kg
70-80 kg
80-100 kg
100-120 kg |
|
½ Teelöffel
1 Teelöffel
1½ Teelöffel
2 Teelöffel
2½ Teelöffel
3 Teelöffel
3½ Teelöffel
4 Teelöffel |
Nach sieben Tagen
kann die Dosis halbiert werden.
Es ist durchaus
sinnvoll, in bestimmten Krisensituationen eine Art Silberkur durchzuführen und
die Dosis leicht zu erhöhen, dann wieder zu pausieren. Sinnvoll kann es auch
sein, in der kalten Jahreszeit vorbeugend den Körper mit kolloidalem Silber zu
immunisieren.
Konzentration
Die
Konzentration des verwendeten kolloidalen Silbers hängt von der Schwere der
Erkrankung ab. Bei einem entzündeten, offenen Bein braucht man also eine höhere
Konzentration (z.B. 25 ppm bis zu 100 ppm) als wenn man einem neuen
Neurodermitis-Schub vorbeugen will (z.B. 5-15 ppm).
Nebenwirkungen
Wenn Sie grosse
Mengen einnehmen, sollten Sie Ihre Ernährung durch Joghurt oder Laktobakterien
ergänzen oder den möglichen Verlust von Bakterien anderweitig kompensieren.
Dies stellt jedoch kein ernsthaftes Problem dar, und, anders als Antibiotika,
schwächt kolloidales Silber nicht das Immunsystem. Tatsächlich führt es zu
einer ausserordentlichen Kräftigung des Immunsystems.
Diese Angaben
beziehen sich zum Grossteil auf Forschungsergebnisse aus den USA.